Stimmen der Vernunft

Faire Sozialhilfe - Gerhard Hauser

Ältere Arbeitslose sollen in Würde leben können – deshalb Ja zum Volksvorschlag.

Gerhard Hauser, Fürsprecher, Fachanwalt SAV Arbeitsrecht


Soziale Leistungen unterstützen Menschen, die darauf angewiesen sind. Sie tun dies gezielt und wirkungsvoll. Wichtig sind daher genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe.

Prof. Ueli Mäder, Soziologe


Faire Sozialhilfe - Philippe Garbani

Je vote OUI au projet populaire !  M. Schnegg justifie sa loi de non-assistance par des chiffres, des calculs, des statistiques, des économies, des comparaisons de %, aveugle au fait que ce ne sont pas de chiffres qui sont en cause, mais des êtres humains de chair et de sang, de cœur et de ventre, des pères, des mères et des enfants qui n’ont pas cherché à être dans la misère et qu’on veut y enfoncer encore un peu plus avec des raisonnements du 19e siècle !

Philippe Garbani, ancien préfet


Faire Sozialhilfe - Béatrice Wertli

Solidarität hält die Schweiz zusammen. Die Schwächsten müssen gezielt und wirksam unterstützt werden. Die Revision setzt nur auf Sparen und Abbauen und gefährdet damit den Grundgedanken unserer Gesellschaft. Nur der Volksvorschlag stellt weiterhin genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe sicher.

La solidarité permet à la Suisse de rester unie. Les plus faibles doivent bénéficier d'un soutien ciblé et efficace. La révision se concentre uniquement sur l'épargne et la réduction et met ainsi en danger l'idée de base de notre société. Seule le projet populaire continuera de fournir suffisamment de fonds pour assurer l'efficacité de l'aide sociale.

Béatrice Wertli, Präsidentin CVP Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Sandra Künzi

Im Kanton Bern wollen sie ja die Sozialhilfe um 8% kürzen, und zwar bei denen, die eh schon den Kürzeren gezogen haben. Ja genau, bei den teuren Kindern, Alleinerziehenden, Ausländern, Alten und anderen Wirtschaftshindernissen. Ganz nach dem Motto: Wer Sozialhilfe braucht, ist grundsätzlich selber schuld und gesellschaftlicher Ballast. Deshalb sage auch ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Sandra Künzi, Spoken-Word-Künstlerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Fritz Freuel-Rittel

Nicht die armutsbetroffenen Menschen, sondern die Armut muss bekämpft werden. Darum Nein zur unwürdigen Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag!

Fritz Freuler-Rittel, Geschäftsleitungs-Mitglied des Gewerkschafsbundes Biel-Lyss-Seeland


Faire Sozialhilfe - Johannes Wartenweiler

Die Armut bekämpfen, nicht die armen Menschen - deshalb ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Johannes Wartenweiler, Stadtrat SP, Sekretär Gewerkschaftsbund Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Dieter Widmer

Die Kürzung des Grundbedarfs löst keine Probleme, sondern schafft Armut. Das ist unter der Würde unseres Kantons.

Dieter Widmer, Direktor IV-Stelle Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Heinz Locher

Vor der Gesundheit sind (nicht) alle gleich.
Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise setzen ausreichende Mittel voraus.

Heinz Locher, Dr.rer.pol., Gesundheitsökonom


Faire Sozialhilfe - Flavia Wasserfallen

Die Sozialhilfe wirkt und fördert die Chancengleichheit. Die Kennzahlen der Städteinitiative Sozialpolitik zeigen auf, dass gerade bei Jugendlichen die Sozialhilfe sehr erfolgreich ist und über Dreiviertel im Alter von 23 nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ein Angriff auf die Sozialhilfe und die Kürzung des Grundbedarfs verschlechtern nicht nur die Chancengleichheit und die Reintegration, sondern kosten am Ende mehr – für alle. Deshalb sage ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP


Faire Sozialhilfe - Ruedi Löffel

Sozialhilfebeziehende in fortgeschrittenem Alter mit einer generellen Kürzung der Sozialhilfe noch mehr unter Druck setzen?
Keine gute Idee!
Es fehlen nämlich schlicht genügend Jobs für diese oft «zu teure» Personengruppe.
Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» sieht für über 55-jährige Arbeitslose anstatt Sozialhilfe neu Ergänzungsleistungen vor wie für bedürftige AHV- und IV-Rentnerinnen und -Rentner.
Eine sehr gute Idee!
Auch deshalb sage ich JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» und NEIN zum revidierten Sozialhilfegesetz.

Ruedi Löffel, Grossrat EVP


Faire Sozialhilfe - Regula Rytz

Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen, steht in unserer Bundesverfassung. Machen wir sie zur Leitschnur einer fairen Sozialpolitik!

Regula Rytz, Nationalrätin und Präsidentin Grüne


Faire Sozialhilfe - Christine Schnegg

Als Familienpolitikerin unterstütze ich überzeugt den Volksvorschlag. Es ist ein falscher und fataler Weg, Kinder und Jugendliche mit tieferen Sozialhilfebeiträgen zu bestrafen. Ein solches Vorgehen kommt mit hohen Folgekosten später wieder auf unsere Gesellschaft zurück.

Christine Schnegg, Grossrätin EVP und Präsidentin Mütter- und Väterberatung


Faire Sozialhilfe - Regina Fuhrer-Wyss

Ja zu mehr Gerechtigkeit für die SeniorInnen: Wer nach einem langen Arbeitsleben arbeitslos wird, hat Ergänzungsleistungen zugut und soll nicht in die Fürsorge absteigen.

Regina Fuhrer-Wyss, Biobäuerin, Grossrätin


Faire Sozialhilfe - Matthias Aebischer

Bund und Kanton schreiben satte Gewinne und den Ärmsten wird die Sozialhilfe gekürzt. Das ist purer Zynismus.

Matthias Aebischer, Nationalrat SP


Wieso sollen Leistungen an Kinder gekürzt werden? Sind die Kinder Schuld daran, dass die Qualifikationen ihrer Eltern auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt sind? Haben diese Kinder kein Anrecht darauf, am Sozialleben ihrer KollegInnen teilzunehmen?

Mano Khalil, Filmregisseur, Bern


Es ist sehr unvernünftig, die Sozialhilfe zu kürzen, weil es Schaden anrichtet. Bei Kindern zum Beispiel, bei Frauen, die den Haushalt besorgen und bei verbitterten Menschen, die so das Vertrauen in Politik und Gesellschaft verlieren und sich ausklinken oder sogar ausrasten. Die erhofften positiven Wirkungen einer Kürzung machen solche Risiken nicht wett. Nur ganz wenige Menschen arbeiten nicht, weil sie nicht wollen.
Verantwortungsbewusste Politik erklärt das den Stimmberechtigten, statt ihren Sozialneid zu schüren und ihren Hass auf vermeintliche Müssiggänger zu erregen um damit Stimmen zu machen.
Auch in der Schweiz gibt es ihn, den Populismus.

Johannes Schleicher, Sozialarbeiter und Jurist


Faire Sozialhilfe - Ursula Zybach

Eine Kürzung der Sozialhilfe trifft vor allem Kinder. Eine Senkung des Grundbedarfs lässt sich fachlich nicht begründen.

Ursula Zybach, Grossrätin und Präsidentin Public Health Schweiz


Faire Sozialhilfe - Aline Trede

Wir sollten definitiv die Armut bekämpfen, nicht die Armen. Die Personen, die es in unserer Gesellschaft sowieso schon am schwersten haben. Ändu, ein Sozialhilfe-Empfänger, benennt es so: Die einen sitzen am Tisch, die anderen darunter. Von unter dem Tisch wieder nach oben zu kommen, ist verdammt schwierig. Erschweren wir diesen Menschen den Weg an den Tisch nicht noch mehr und entscheiden uns am 19. Mai für den Volksvorschlag.

Aline Trede, Nationalrätin Grüne, Bern


Faire Sozialhilfe - Rolf Zimmermann

Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» bekämpft die Armut und nicht die Armen: Er kürzt nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Rolf Zimmermann, Historiker, Dr. phil.-hist.


Faire Sozialhilfe - Joy Matter

Die Sozialhilfe verhindert die Ausgrenzung in Not geratener Menschen und fördert ihre berufliche und gesellschaftliche Integration. Eine Kürzung der Beiträge für diese wichtigen Leistungen schadet unserer ganzen Gesellschaft.

Joy Matter, alt Gemeinderätin der Stadt Bern


Faire Sozialhilfe - Ernst Synes

Der Volksvorschlag sichert eine Sozialhilfe, welche als letztes Netz jene unterstützt, die nicht allein über die Runden kommen und ihnen auch ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das ist meines Erachtens faire Sozialhilfe.

Dr. Synes Ernst, Vizepräsident CVP Kanton Bern, früherer Gemeinderat und Sozialvorsteher Ostermundigen


Faire Sozialhilfe - Carmelo Catalfamo

Contrairement à ce que l’on s’imagine, toutes les catégories sociales peuvent avoir besoin de recourir à l’aide sociale. Ne fragilisons pas davantage celles et ceux qui vivent une période difficile.

Carmelo Catalfamo, pasteur à Bévilard


Faire Sozialhilfe - Greis

Sozialhilfe hat einer mir nahe stehende Person den Weg zurück in die Gesellschaft ermöglicht. Den Weg zurück in ein würdevolles Leben mit einem funktionierenden Umfeld. Sozialhilfe ermöglicht Menschen, sich selber zu helfen. Die Beträge sind jetzt schon knapp, und jede weitere Kürzung macht es noch schwieriger für hilfsbedürftige Menschen, an der Gesellschaft teilzunehmen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Greis, Rapper


Faire Sozialhilfe - Franziska Teuscher

Die SHG-Revision bekämpft die Armen statt die Armut. Kürzungen des Grundbedarfs bei Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden , Kranken und älteren Personen sind unsozial, unwirtschaftlich und klar abzulehnen. Nur der Volksvorschlag schützt die Betroffenen vor sozialer Ausgrenzung.

Franziska Teuscher, Sozialdirektorin Stadt Bern


Faire Sozialhilfe - Karin Hofmann

Das restaurant44 von WOhnenbern versteht sich als inklusives Teilhabezentrum, als Ort für alle, ohne Konsumationszwang. Wir bieten vergünstigte Solimenus an und der Eintritt an unsere diversen Veranstaltungen ist immer kostenlos. Schon heute sind solche Angebote nötig, damit auch Menschen, die von der Sozialhilfe abhängig sind, sich ab und zu ein Essen im Restaurant leisten oder an einem kulturellen Anlass teilnehmen können, um sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen.
Wir setzen uns deshalb dafür ein, diesen Menschen eine faire, würdevolle und wirksame Sozialhilfe zu bieten. Sozialhilfeabhängigkeit kann uns alle treffen: durch Krankheit, Jobverlust, Scheidung, Kinderbetreuung, Invalidität, Sucht, Verschuldung...
Deshalb ein klares JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» und ein klares NEIN zum revidierten Sozialhilfegesetz am 19.Mai 2019!

Karin Hofmann, Geschäftsleiterin WOhnenbern


Faire Sozialhilfe - Judith Giovanelli-Blocher

NEIN zu neuen demütigenden Kürzungen in der Sozialhilfe!

Judith Giovanelli-Blocher, Sozialarbeiterin und Autorin


Faire Sozialhilfe - Christoph Reichenau

Der Grundbedarf in der Sozialhilfe ist die frankenmässige Konkretisierung der Menschenwürde. Der Volksvorschlag trägt dem Rechnung.

Christoph Reichenau, Co-Präsident Journal B und Präsident Verband der schweizerischen Volkshochschulen


Faire Sozialhilfe - Angela Römer

Wenn ich gerade lese, dass dem Chef einer Schweizer Grossbank der Lohn um 30% (!) erhöht wird, während gleichzeitig allen Ernstes diskutiert wird, die magere Sozialhilfe zu kürzen, dann frage ich mich mit noch grösserem Ernst, ob das noch mit rechten Dingen zu geht – mit gerechten Dingen!

Angela Römer, Theologin und Erwachsenenbildnerin, Bern