Stimmen der Vernunft

Faire Sozialhilfe - Alec von Graffenried

Ich sage Nein zum Sozialhilfegesetz und Ja zum Volksvorschlag, weil ich in einem Kanton leben möchte, der einen fairen und respektvollen Umgang mit Menschen pflegt, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Alle haben das Recht auf ein würdevolles Leben.

Alec von Graffenried. Stadtpräsident Bern


Faire Sozialhilfe - Ernst Synes

Der Volksvorschlag sichert eine Sozialhilfe, welche als letztes Netz jene unterstützt, die nicht allein über die Runden kommen und ihnen auch ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das ist meines Erachtens faire Sozialhilfe.

Dr. Synes Ernst, Vizepräsident CVP Kanton Bern, früherer Gemeinderat und Sozialvorsteher Ostermundigen


Faire Sozialhilfe - Heinz Locher

Vor der Gesundheit sind (nicht) alle gleich.
Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise setzen ausreichende Mittel voraus.

Heinz Locher, Dr.rer.pol., Gesundheitsökonom


Faire Sozialhilfe - Andy Egli

Die Tendenz, dass die Reichen immer reicher werden und keinen Zugang mehr zu Kreisen finden, denen es nicht mehr so gut geht, ist erschreckend. Ich kenne diese Entwicklung auch aus dem Fussball, wo die Topstars keinen Kontakt mehr zu den „Normalos“ haben. Früher gingen wir Spieler noch durch die Menschenmenge. Heute fahren die Teams mit dem Bus direkt vor die Garderobe, alle Spieler per Kopfhörer von der Restwelt abgeschottet. Es gibt fast keinen natürlichen Kontakt zum Publikum mehr. Das wird regelrecht zelebriert.
Wer unverschuldet, zum Beispiel durch Unfall oder Krankheit, daran gehindert wird, seine Lebenskosten selber aufzubringen, braucht unsere Unterstützung. Ich bin dagegen, dass auf dem Buckel der Schwächsten gespart wird, und bin deshalb glasklar für den Volksvorschlag.

Andy Egli, ex-Fussball-Internationaler, Bern


Es ist sehr unvernünftig, die Sozialhilfe zu kürzen, weil es Schaden anrichtet. Bei Kindern zum Beispiel, bei Frauen, die den Haushalt besorgen und bei verbitterten Menschen, die so das Vertrauen in Politik und Gesellschaft verlieren und sich ausklinken oder sogar ausrasten. Die erhofften positiven Wirkungen einer Kürzung machen solche Risiken nicht wett. Nur ganz wenige Menschen arbeiten nicht, weil sie nicht wollen.
Verantwortungsbewusste Politik erklärt das den Stimmberechtigten, statt ihren Sozialneid zu schüren und ihren Hass auf vermeintliche Müssiggänger zu erregen um damit Stimmen zu machen.
Auch in der Schweiz gibt es ihn, den Populismus.

Johannes Schleicher, Sozialarbeiter und Jurist


Faire Sozialhilfe - Sandra Künzi

Im Kanton Bern wollen sie ja die Sozialhilfe um 8% kürzen, und zwar bei denen, die eh schon den Kürzeren gezogen haben. Ja genau, bei den teuren Kindern, Alleinerziehenden, Ausländern, Alten und anderen Wirtschaftshindernissen. Ganz nach dem Motto: Wer Sozialhilfe braucht, ist grundsätzlich selber schuld und gesellschaftlicher Ballast. Deshalb sage auch ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Sandra Künzi, Spoken-Word-Künstlerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Gerhard Hauser

Ältere Arbeitslose sollen in Würde leben können – deshalb Ja zum Volksvorschlag.

Gerhard Hauser, Fürsprecher, Fachanwalt SAV Arbeitsrecht


Faire Sozialhilfe - Barbara Beringer

Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn sie die Überlebensfinanzierung ihrer Schwächsten immer weiter reduziert, währenddem die Gewinne an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft steigen?

Barbara Beringer, Unternehmerin, Geschäftsführerin sozialinfo.ch


Faire Sozialhilfe - Pascal Coullery

Die Bundesverfassung setzt einen verbindlichen Rahmen, den der Grosse Rat  mit den vorgesehenen Leistungskürzungen nicht einhält: Die Teilhabe an der Gesellschaft wird so verunmöglicht.

Pascal Coullery, Jurist und Dozent an der Berner Fachhochschule


Faire Sozialhilfe - Karin Hofmann

Das restaurant44 von WOhnenbern versteht sich als inklusives Teilhabezentrum, als Ort für alle, ohne Konsumationszwang. Wir bieten vergünstigte Solimenus an und der Eintritt an unsere diversen Veranstaltungen ist immer kostenlos. Schon heute sind solche Angebote nötig, damit auch Menschen, die von der Sozialhilfe abhängig sind, sich ab und zu ein Essen im Restaurant leisten oder an einem kulturellen Anlass teilnehmen können, um sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen.
Wir setzen uns deshalb dafür ein, diesen Menschen eine faire, würdevolle und wirksame Sozialhilfe zu bieten. Sozialhilfeabhängigkeit kann uns alle treffen: durch Krankheit, Jobverlust, Scheidung, Kinderbetreuung, Invalidität, Sucht, Verschuldung...
Deshalb ein klares JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» und ein klares NEIN zum revidierten Sozialhilfegesetz am 19.Mai 2019!

Karin Hofmann, Geschäftsleiterin WOhnenbern


Soziale Leistungen unterstützen Menschen, die darauf angewiesen sind. Sie tun dies gezielt und wirkungsvoll. Wichtig sind daher genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe.

Prof. Ueli Mäder, Soziologe


Faire Sozialhilfe - Flavia Wasserfallen

Die Sozialhilfe wirkt und fördert die Chancengleichheit. Die Kennzahlen der Städteinitiative Sozialpolitik zeigen auf, dass gerade bei Jugendlichen die Sozialhilfe sehr erfolgreich ist und über Dreiviertel im Alter von 23 nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ein Angriff auf die Sozialhilfe und die Kürzung des Grundbedarfs verschlechtern nicht nur die Chancengleichheit und die Reintegration, sondern kosten am Ende mehr – für alle. Deshalb sage ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP


Faire Sozialhilfe - Corrado Pardini

Wenn Menschen ab 50 ihre Stelle verlieren, geraten sie schnell in eine existenzielle Krise - deshalb Ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Corrado Pardini, Nationalrat SP, Präsident Gewerkschaftsbund Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Judith Giovanelli-Blocher

NEIN zu neuen demütigenden Kürzungen in der Sozialhilfe!

Judith Giovanelli-Blocher, Sozialarbeiterin und Autorin


Faire Sozialhilfe - Angela Römer

Wenn ich gerade lese, dass dem Chef einer Schweizer Grossbank der Lohn um 30% (!) erhöht wird, während gleichzeitig allen Ernstes diskutiert wird, die magere Sozialhilfe zu kürzen, dann frage ich mich mit noch grösserem Ernst, ob das noch mit rechten Dingen zu geht – mit gerechten Dingen!

Angela Römer, Theologin und Erwachsenenbildnerin, Bern


Ein Land ist nur so stark, wie sein Schwächstes Glied. So ist es an jedem Einzelnen von uns, seine Verantwortung wahr zu nehmen und für die Schwächeren einzustehen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Katja Niederhauser-Streiff, EVP Mitglied Parlament Köniz, Dipl. Pflegefachfrau


Faire Sozialhilfe - Dieter Widmer

Die Kürzung des Grundbedarfs löst keine Probleme, sondern schafft Armut. Das ist unter der Würde unseres Kantons.

Dieter Widmer, Direktor IV-Stelle Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Regina Fuhrer-Wyss

Ja zu mehr Gerechtigkeit für die SeniorInnen: Wer nach einem langen Arbeitsleben arbeitslos wird, hat Ergänzungsleistungen zugut und soll nicht in die Fürsorge absteigen.

Regina Fuhrer-Wyss, Biobäuerin, Grossrätin


Faire Sozialhilfe - Fritz Freuel-Rittel

Nicht die armutsbetroffenen Menschen, sondern die Armut muss bekämpft werden. Darum Nein zur unwürdigen Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag!

Fritz Freuler-Rittel, Geschäftsleitungs-Mitglied des Gewerkschafsbundes Biel-Lyss-Seeland


Faire Sozialhilfe - Carmelo Catalfamo

Contrairement à ce que l’on s’imagine, toutes les catégories sociales peuvent avoir besoin de recourir à l’aide sociale. Ne fragilisons pas davantage celles et ceux qui vivent une période difficile.

Carmelo Catalfamo, pasteur à Bévilard


Faire Sozialhilfe - Rolf Zimmermann

Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» bekämpft die Armut und nicht die Armen: Er kürzt nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Rolf Zimmermann, Historiker, Dr. phil.-hist.


Faire Sozialhilfe - Daniel Winkler

Auch wer wegen Krankheit oder Kinderbetreuungsaufgaben nicht arbeiten kann, soll bei uns in Würde leben. Deshalb braucht es eine faire Sozialhilfe.

Daniel Winkler, Pfarrer in Riggisberg


Faire Sozialhilfe - Mohamed Hamdaoui

Libéral et social !

L’aide sociale doit avoir pour but d’apporter un soutien aux personnes, peu importent leur nationalité ou leur statut, qui traversent une période difficile de leur existence, en raison par exemple d’une perte d’emploi, de revenus trop faibles ou d’autres problèmes sociaux. En ce sens, il est clair que leur réinsertion est cœur de nos préoccupations. Mais au sein de la population, certaines personnes sont particulièrement vulnérables : les mineurs et les chômeurs de plus de 55 ans. Sous prétexte de rigueur financière, il est hors de question de précariser encore davantage ces deux catégories. Raison pour laquelle j’invite du fond du cœur les citoyennes et les citoyens du canton de Berne à rejeter la proposition de révision de loi sur l’aide sociale publique et de lui préférer le projet populaire «Pour une aide sociale efficace» issu des rangs du centre et de la gauche. Il est possible d’être libéral et d’avoir une fibre sociale solidement ancrée !

Mohamed Hamdaoui, conseiller de Violle et député (PDC), Bienne


Faire Sozialhilfe - Matthias Aebischer

Bund und Kanton schreiben satte Gewinne und den Ärmsten wird die Sozialhilfe gekürzt. Das ist purer Zynismus.

Matthias Aebischer, Nationalrat SP


Faire Sozialhilfe - Aline Trede

Wir sollten definitiv die Armut bekämpfen, nicht die Armen. Die Personen, die es in unserer Gesellschaft sowieso schon am schwersten haben. Ändu, ein Sozialhilfe-Empfänger, benennt es so: Die einen sitzen am Tisch, die anderen darunter. Von unter dem Tisch wieder nach oben zu kommen, ist verdammt schwierig. Erschweren wir diesen Menschen den Weg an den Tisch nicht noch mehr und entscheiden uns am 19. Mai für den Volksvorschlag.

Aline Trede, Nationalrätin Grüne, Bern


Faire Sozialhilfe - Christoph Reichenau

Der Grundbedarf in der Sozialhilfe ist die frankenmässige Konkretisierung der Menschenwürde. Der Volksvorschlag trägt dem Rechnung.

Christoph Reichenau, Co-Präsident Journal B und Präsident Verband der schweizerischen Volkshochschulen


Wieso sollen Leistungen an Kinder gekürzt werden? Sind die Kinder Schuld daran, dass die Qualifikationen ihrer Eltern auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt sind? Haben diese Kinder kein Anrecht darauf, am Sozialleben ihrer KollegInnen teilzunehmen?

Mano Khalil, Filmregisseur, Bern


Faire Sozialhilfe - Johannes Wartenweiler

Die Armut bekämpfen, nicht die armen Menschen - deshalb ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Johannes Wartenweiler, Stadtrat SP, Sekretär Gewerkschaftsbund Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Franziska Teuscher

Die SHG-Revision bekämpft die Armen statt die Armut. Kürzungen des Grundbedarfs bei Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden , Kranken und älteren Personen sind unsozial, unwirtschaftlich und klar abzulehnen. Nur der Volksvorschlag schützt die Betroffenen vor sozialer Ausgrenzung.

Franziska Teuscher, Sozialdirektorin Stadt Bern