Stimmen der Vernunft

Faire Sozialhilfe - Corrado Pardini

Wenn Menschen ab 50 ihre Stelle verlieren, geraten sie schnell in eine existenzielle Krise - deshalb Ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Corrado Pardini, Nationalrat SP, Präsident Gewerkschaftsbund Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Gerhard Hauser

Ältere Arbeitslose sollen in Würde leben können – deshalb Ja zum Volksvorschlag.

Gerhard Hauser, Fürsprecher, Fachanwalt SAV Arbeitsrecht


Faire Sozialhilfe - Ursula Zybach

Eine Kürzung der Sozialhilfe trifft vor allem Kinder. Eine Senkung des Grundbedarfs lässt sich fachlich nicht begründen.

Ursula Zybach, Grossrätin und Präsidentin Public Health Schweiz


Faire Sozialhilfe - Sandra Künzi

Im Kanton Bern wollen sie ja die Sozialhilfe um 8% kürzen, und zwar bei denen, die eh schon den Kürzeren gezogen haben. Ja genau, bei den teuren Kindern, Alleinerziehenden, Ausländern, Alten und anderen Wirtschaftshindernissen. Ganz nach dem Motto: Wer Sozialhilfe braucht, ist grundsätzlich selber schuld und gesellschaftlicher Ballast. Deshalb sage auch ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Sandra Künzi, Spoken-Word-Künstlerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Matthias Aebischer

Bund und Kanton schreiben satte Gewinne und den Ärmsten wird die Sozialhilfe gekürzt. Das ist purer Zynismus.

Matthias Aebischer, Nationalrat SP


Faire Sozialhilfe - Franziska Teuscher

Die SHG-Revision bekämpft die Armen statt die Armut. Kürzungen des Grundbedarfs bei Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden , Kranken und älteren Personen sind unsozial, unwirtschaftlich und klar abzulehnen. Nur der Volksvorschlag schützt die Betroffenen vor sozialer Ausgrenzung.

Franziska Teuscher, Sozialdirektorin Stadt Bern


Faire Sozialhilfe - Pascal Coullery

Die Bundesverfassung setzt einen verbindlichen Rahmen, den der Grosse Rat  mit den vorgesehenen Leistungskürzungen nicht einhält: Die Teilhabe an der Gesellschaft wird so verunmöglicht.

Pascal Coullery, Jurist und Dozent an der Berner Fachhochschule


Faire Sozialhilfe - Daniel Winkler

Auch wer wegen Krankheit oder Kinderbetreuungsaufgaben nicht arbeiten kann, soll bei uns in Würde leben. Deshalb braucht es eine faire Sozialhilfe.

Daniel Winkler, Pfarrer in Riggisberg


Faire Sozialhilfe - Greis

Sozialhilfe hat einer mir nahe stehende Person den Weg zurück in die Gesellschaft ermöglicht. Den Weg zurück in ein würdevolles Leben mit einem funktionierenden Umfeld. Sozialhilfe ermöglicht Menschen, sich selber zu helfen. Die Beträge sind jetzt schon knapp, und jede weitere Kürzung macht es noch schwieriger für hilfsbedürftige Menschen, an der Gesellschaft teilzunehmen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Greis, Rapper


Faire Sozialhilfe - Rolf Zimmermann

Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» bekämpft die Armut und nicht die Armen: Er kürzt nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Rolf Zimmermann, Historiker, Dr. phil.-hist.


Faire Sozialhilfe - Alec von Graffenried

Ich sage Nein zum Sozialhilfegesetz und Ja zum Volksvorschlag, weil ich in einem Kanton leben möchte, der einen fairen und respektvollen Umgang mit Menschen pflegt, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Alle haben das Recht auf ein würdevolles Leben.

Alec von Graffenried. Stadtpräsident Bern


Wieso sollen Leistungen an Kinder gekürzt werden? Sind die Kinder Schuld daran, dass die Qualifikationen ihrer Eltern auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt sind? Haben diese Kinder kein Anrecht darauf, am Sozialleben ihrer KollegInnen teilzunehmen?

Mano Khalil, Filmregisseur, Bern


Faire Sozialhilfe - Barbara Egger-Jenzer

Dene wos guet geit, giengs besser, giengs dene besser wos weniger guet geit.

Das revidierte Sozialhilfegesetz trifft die Schwächsten unserer Gesellschaft: Kinder, Jugendliche, alleinerziehende Frauen, Kranke und ältere Menschen. Sagen wir NEIN zu diesem unsozialen Gesetz und JA zum Volksvorschlag.

Barbara Egger-Jenzer, Rechtsanwältin und ehemalige Regierungsrätin


Faire Sozialhilfe - Béatrice Wertli

Solidarität hält die Schweiz zusammen. Die Schwächsten müssen gezielt und wirksam unterstützt werden. Die Revision setzt nur auf Sparen und Abbauen und gefährdet damit den Grundgedanken unserer Gesellschaft. Nur der Volksvorschlag stellt weiterhin genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe sicher.

La solidarité permet à la Suisse de rester unie. Les plus faibles doivent bénéficier d'un soutien ciblé et efficace. La révision se concentre uniquement sur l'épargne et la réduction et met ainsi en danger l'idée de base de notre société. Seule le projet populaire continuera de fournir suffisamment de fonds pour assurer l'efficacité de l'aide sociale.

Béatrice Wertli, Präsidentin CVP Kanton Bern


Soziale Leistungen unterstützen Menschen, die darauf angewiesen sind. Sie tun dies gezielt und wirkungsvoll. Wichtig sind daher genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe.

Prof. Ueli Mäder, Soziologe


Faire Sozialhilfe - Christine Schnegg

Als Familienpolitikerin unterstütze ich überzeugt den Volksvorschlag. Es ist ein falscher und fataler Weg, Kinder und Jugendliche mit tieferen Sozialhilfebeiträgen zu bestrafen. Ein solches Vorgehen kommt mit hohen Folgekosten später wieder auf unsere Gesellschaft zurück.

Christine Schnegg, Grossrätin EVP und Präsidentin Mütter- und Väterberatung


Faire Sozialhilfe - Dieter Widmer

Die Kürzung des Grundbedarfs löst keine Probleme, sondern schafft Armut. Das ist unter der Würde unseres Kantons.

Dieter Widmer, Direktor IV-Stelle Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Ernst Synes

Der Volksvorschlag sichert eine Sozialhilfe, welche als letztes Netz jene unterstützt, die nicht allein über die Runden kommen und ihnen auch ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das ist meines Erachtens faire Sozialhilfe.

Dr. Synes Ernst, Vizepräsident CVP Kanton Bern, früherer Gemeinderat und Sozialvorsteher Ostermundigen


Faire Sozialhilfe - Flavia Wasserfallen

Die Sozialhilfe wirkt und fördert die Chancengleichheit. Die Kennzahlen der Städteinitiative Sozialpolitik zeigen auf, dass gerade bei Jugendlichen die Sozialhilfe sehr erfolgreich ist und über Dreiviertel im Alter von 23 nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ein Angriff auf die Sozialhilfe und die Kürzung des Grundbedarfs verschlechtern nicht nur die Chancengleichheit und die Reintegration, sondern kosten am Ende mehr – für alle. Deshalb sage ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP


Faire Sozialhilfe - Regula Rytz

Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen, steht in unserer Bundesverfassung. Machen wir sie zur Leitschnur einer fairen Sozialpolitik!

Regula Rytz, Nationalrätin und Präsidentin Grüne


Faire Sozialhilfe - Fritz Freuel-Rittel

Nicht die armutsbetroffenen Menschen, sondern die Armut muss bekämpft werden. Darum Nein zur unwürdigen Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag!

Fritz Freuler-Rittel, Geschäftsleitungs-Mitglied des Gewerkschafsbundes Biel-Lyss-Seeland


Faire Sozialhilfe - Heinz Locher

Vor der Gesundheit sind (nicht) alle gleich.
Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise setzen ausreichende Mittel voraus.

Heinz Locher, Dr.rer.pol., Gesundheitsökonom


Ein Land ist nur so stark, wie sein Schwächstes Glied. So ist es an jedem Einzelnen von uns, seine Verantwortung wahr zu nehmen und für die Schwächeren einzustehen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Katja Niederhauser-Streiff, EVP Mitglied Parlament Köniz, Dipl. Pflegefachfrau


Faire Sozialhilfe - Angela Römer

Wenn ich gerade lese, dass dem Chef einer Schweizer Grossbank der Lohn um 30% (!) erhöht wird, während gleichzeitig allen Ernstes diskutiert wird, die magere Sozialhilfe zu kürzen, dann frage ich mich mit noch grösserem Ernst, ob das noch mit rechten Dingen zu geht – mit gerechten Dingen!

Angela Römer, Theologin und Erwachsenenbildnerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Christoph Reichenau

Der Grundbedarf in der Sozialhilfe ist die frankenmässige Konkretisierung der Menschenwürde. Der Volksvorschlag trägt dem Rechnung.

Christoph Reichenau, Co-Präsident Journal B und Präsident Verband der schweizerischen Volkshochschulen


Faire Sozialhilfe - Ruedi Löffel

Sozialhilfebeziehende in fortgeschrittenem Alter mit einer generellen Kürzung der Sozialhilfe noch mehr unter Druck setzen?
Keine gute Idee!
Es fehlen nämlich schlicht genügend Jobs für diese oft «zu teure» Personengruppe.
Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» sieht für über 55-jährige Arbeitslose anstatt Sozialhilfe neu Ergänzungsleistungen vor wie für bedürftige AHV- und IV-Rentnerinnen und -Rentner.
Eine sehr gute Idee!
Auch deshalb sage ich JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» und NEIN zum revidierten Sozialhilfegesetz.

Ruedi Löffel, Grossrat EVP


Faire Sozialhilfe - Johannes Wartenweiler

Die Armut bekämpfen, nicht die armen Menschen - deshalb ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Johannes Wartenweiler, Stadtrat SP, Sekretär Gewerkschaftsbund Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Andy Egli

Die Tendenz, dass die Reichen immer reicher werden und keinen Zugang mehr zu Kreisen finden, denen es nicht mehr so gut geht, ist erschreckend. Ich kenne diese Entwicklung auch aus dem Fussball, wo die Topstars keinen Kontakt mehr zu den „Normalos“ haben. Früher gingen wir Spieler noch durch die Menschenmenge. Heute fahren die Teams mit dem Bus direkt vor die Garderobe, alle Spieler per Kopfhörer von der Restwelt abgeschottet. Es gibt fast keinen natürlichen Kontakt zum Publikum mehr. Das wird regelrecht zelebriert.
Wer unverschuldet, zum Beispiel durch Unfall oder Krankheit, daran gehindert wird, seine Lebenskosten selber aufzubringen, braucht unsere Unterstützung. Ich bin dagegen, dass auf dem Buckel der Schwächsten gespart wird, und bin deshalb glasklar für den Volksvorschlag.

Andy Egli, ex-Fussball-Internationaler, Bern


Faire Sozialhilfe - Judith Giovanelli-Blocher

NEIN zu neuen demütigenden Kürzungen in der Sozialhilfe!

Judith Giovanelli-Blocher, Sozialarbeiterin und Autorin