Stimmen der Vernunft

Faire Sozialhilfe - Flavia Wasserfallen

Die Sozialhilfe wirkt und fördert die Chancengleichheit. Die Kennzahlen der Städteinitiative Sozialpolitik zeigen auf, dass gerade bei Jugendlichen die Sozialhilfe sehr erfolgreich ist und über Dreiviertel im Alter von 23 nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ein Angriff auf die Sozialhilfe und die Kürzung des Grundbedarfs verschlechtern nicht nur die Chancengleichheit und die Reintegration, sondern kosten am Ende mehr – für alle. Deshalb sage ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP


Faire Sozialhilfe - Béatrice Wertli

Solidarität hält die Schweiz zusammen. Die Schwächsten müssen gezielt und wirksam unterstützt werden. Die Revision setzt nur auf Sparen und Abbauen und gefährdet damit den Grundgedanken unserer Gesellschaft. Nur der Volksvorschlag stellt weiterhin genügend Mittel für eine wirksame Sozialhilfe sicher.

La solidarité permet à la Suisse de rester unie. Les plus faibles doivent bénéficier d'un soutien ciblé et efficace. La révision se concentre uniquement sur l'épargne et la réduction et met ainsi en danger l'idée de base de notre société. Seule le projet populaire continuera de fournir suffisamment de fonds pour assurer l'efficacité de l'aide sociale.

Béatrice Wertli, Präsidentin CVP Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Judith Giovanelli-Blocher

NEIN zu neuen demütigenden Kürzungen in der Sozialhilfe!

Judith Giovanelli-Blocher, Sozialarbeiterin und Autorin


Faire Sozialhilfe - Angela Römer

Wenn ich gerade lese, dass dem Chef einer Schweizer Grossbank der Lohn um 30% (!) erhöht wird, während gleichzeitig allen Ernstes diskutiert wird, die magere Sozialhilfe zu kürzen, dann frage ich mich mit noch grösserem Ernst, ob das noch mit rechten Dingen zu geht – mit gerechten Dingen!

Angela Römer, Theologin und Erwachsenenbildnerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Dieter Widmer

Die Kürzung des Grundbedarfs löst keine Probleme, sondern schafft Armut. Das ist unter der Würde unseres Kantons.

Dieter Widmer, Direktor IV-Stelle Kanton Bern


Faire Sozialhilfe - Franziska Teuscher

Die SHG-Revision bekämpft die Armen statt die Armut. Kürzungen des Grundbedarfs bei Kindern, Jugendlichen, Alleinerziehenden , Kranken und älteren Personen sind unsozial, unwirtschaftlich und klar abzulehnen. Nur der Volksvorschlag schützt die Betroffenen vor sozialer Ausgrenzung.

Franziska Teuscher, Sozialdirektorin Stadt Bern


Faire Sozialhilfe - Barbara Beringer

Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn sie die Überlebensfinanzierung ihrer Schwächsten immer weiter reduziert, währenddem die Gewinne an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft steigen?

Barbara Beringer, Unternehmerin, Geschäftsführerin sozialinfo.ch


Faire Sozialhilfe - Heinz Locher

Vor der Gesundheit sind (nicht) alle gleich.
Gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise setzen ausreichende Mittel voraus.

Heinz Locher, Dr.rer.pol., Gesundheitsökonom


Faire Sozialhilfe - Andy Egli

Die Tendenz, dass die Reichen immer reicher werden und keinen Zugang mehr zu Kreisen finden, denen es nicht mehr so gut geht, ist erschreckend. Ich kenne diese Entwicklung auch aus dem Fussball, wo die Topstars keinen Kontakt mehr zu den „Normalos“ haben. Früher gingen wir Spieler noch durch die Menschenmenge. Heute fahren die Teams mit dem Bus direkt vor die Garderobe, alle Spieler per Kopfhörer von der Restwelt abgeschottet. Es gibt fast keinen natürlichen Kontakt zum Publikum mehr. Das wird regelrecht zelebriert.
Wer unverschuldet, zum Beispiel durch Unfall oder Krankheit, daran gehindert wird, seine Lebenskosten selber aufzubringen, braucht unsere Unterstützung. Ich bin dagegen, dass auf dem Buckel der Schwächsten gespart wird, und bin deshalb glasklar für den Volksvorschlag.

Andy Egli, ex-Fussball-Internationaler, Bern


Faire Sozialhilfe - Gerhard Hauser

Ältere Arbeitslose sollen in Würde leben können – deshalb Ja zum Volksvorschlag.

Gerhard Hauser, Fürsprecher, Fachanwalt SAV Arbeitsrecht


Faire Sozialhilfe - Alec von Graffenried

Ich sage Nein zum Sozialhilfegesetz und Ja zum Volksvorschlag, weil ich in einem Kanton leben möchte, der einen fairen und respektvollen Umgang mit Menschen pflegt, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Alle haben das Recht auf ein würdevolles Leben.

Alec von Graffenried. Stadtpräsident Bern


Es ist sehr unvernünftig, die Sozialhilfe zu kürzen, weil es Schaden anrichtet. Bei Kindern zum Beispiel, bei Frauen, die den Haushalt besorgen und bei verbitterten Menschen, die so das Vertrauen in Politik und Gesellschaft verlieren und sich ausklinken oder sogar ausrasten. Die erhofften positiven Wirkungen einer Kürzung machen solche Risiken nicht wett. Nur ganz wenige Menschen arbeiten nicht, weil sie nicht wollen.
Verantwortungsbewusste Politik erklärt das den Stimmberechtigten, statt ihren Sozialneid zu schüren und ihren Hass auf vermeintliche Müssiggänger zu erregen um damit Stimmen zu machen.
Auch in der Schweiz gibt es ihn, den Populismus.

Johannes Schleicher, Sozialarbeiter und Jurist


Faire Sozialhilfe - Daniel Winkler

Auch wer wegen Krankheit oder Kinderbetreuungsaufgaben nicht arbeiten kann, soll bei uns in Würde leben. Deshalb braucht es eine faire Sozialhilfe.

Daniel Winkler, Pfarrer in Riggisberg


Faire Sozialhilfe - Catherine Zulauf

La diminution des prestations d’aide sociale augmente les risques d’exclusion sociale et de mise en danger d’une population déjà fragilisée, en particulier les enfants, les jeunes et les adultes qui, en raison de leur âge ou de leur état de santé, resteront durablement sans emploi. Il est inadmissible qu’avec sa révision de la loi sur l’aide sociale le canton de Berne devienne un « exemple » pour tous ceux qui veulent économiser sur le dos des plus démunis.

Catherine Zulauf, ancienne vice-présidente de l'Autorité de protection de l'enfant et de l'adulte (APEA) Biel/Bienne


Faire Sozialhilfe - Fritz Freuel-Rittel

Nicht die armutsbetroffenen Menschen, sondern die Armut muss bekämpft werden. Darum Nein zur unwürdigen Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag!

Fritz Freuler-Rittel, Geschäftsleitungs-Mitglied des Gewerkschafsbundes Biel-Lyss-Seeland


Faire Sozialhilfe - Barbara Egger-Jenzer

Dene wos guet geit, giengs besser, giengs dene besser wos weniger guet geit.

Das revidierte Sozialhilfegesetz trifft die Schwächsten unserer Gesellschaft: Kinder, Jugendliche, alleinerziehende Frauen, Kranke und ältere Menschen. Sagen wir NEIN zu diesem unsozialen Gesetz und JA zum Volksvorschlag.

Barbara Egger-Jenzer, Rechtsanwältin und ehemalige Regierungsrätin


Faire Sozialhilfe - Joy Matter

Die Sozialhilfe verhindert die Ausgrenzung in Not geratener Menschen und fördert ihre berufliche und gesellschaftliche Integration. Eine Kürzung der Beiträge für diese wichtigen Leistungen schadet unserer ganzen Gesellschaft.

Joy Matter, alt Gemeinderätin der Stadt Bern


Faire Sozialhilfe - Regula Rytz

Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen, steht in unserer Bundesverfassung. Machen wir sie zur Leitschnur einer fairen Sozialpolitik!

Regula Rytz, Nationalrätin und Präsidentin Grüne


Faire Sozialhilfe - Sandra Künzi

Im Kanton Bern wollen sie ja die Sozialhilfe um 8% kürzen, und zwar bei denen, die eh schon den Kürzeren gezogen haben. Ja genau, bei den teuren Kindern, Alleinerziehenden, Ausländern, Alten und anderen Wirtschaftshindernissen. Ganz nach dem Motto: Wer Sozialhilfe braucht, ist grundsätzlich selber schuld und gesellschaftlicher Ballast. Deshalb sage auch ich NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Sandra Künzi, Spoken-Word-Künstlerin, Bern


Faire Sozialhilfe - Matthias Aebischer

Bund und Kanton schreiben satte Gewinne und den Ärmsten wird die Sozialhilfe gekürzt. Das ist purer Zynismus.

Matthias Aebischer, Nationalrat SP


Faire Sozialhilfe - Karin Hofmann

Das restaurant44 von WOhnenbern versteht sich als inklusives Teilhabezentrum, als Ort für alle, ohne Konsumationszwang. Wir bieten vergünstigte Solimenus an und der Eintritt an unsere diversen Veranstaltungen ist immer kostenlos. Schon heute sind solche Angebote nötig, damit auch Menschen, die von der Sozialhilfe abhängig sind, sich ab und zu ein Essen im Restaurant leisten oder an einem kulturellen Anlass teilnehmen können, um sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen.
Wir setzen uns deshalb dafür ein, diesen Menschen eine faire, würdevolle und wirksame Sozialhilfe zu bieten. Sozialhilfeabhängigkeit kann uns alle treffen: durch Krankheit, Jobverlust, Scheidung, Kinderbetreuung, Invalidität, Sucht, Verschuldung...
Deshalb ein klares JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» und ein klares NEIN zum revidierten Sozialhilfegesetz am 19.Mai 2019!

Karin Hofmann, Geschäftsleiterin WOhnenbern


Faire Sozialhilfe - Pascal Coullery

Die Bundesverfassung setzt einen verbindlichen Rahmen, den der Grosse Rat  mit den vorgesehenen Leistungskürzungen nicht einhält: Die Teilhabe an der Gesellschaft wird so verunmöglicht.

Pascal Coullery, Jurist und Dozent an der Berner Fachhochschule


Faire Sozialhilfe - Ursula Zybach

Eine Kürzung der Sozialhilfe trifft vor allem Kinder. Eine Senkung des Grundbedarfs lässt sich fachlich nicht begründen.

Ursula Zybach, Grossrätin und Präsidentin Public Health Schweiz


Faire Sozialhilfe - Greis

Sozialhilfe hat einer mir nahe stehende Person den Weg zurück in die Gesellschaft ermöglicht. Den Weg zurück in ein würdevolles Leben mit einem funktionierenden Umfeld. Sozialhilfe ermöglicht Menschen, sich selber zu helfen. Die Beträge sind jetzt schon knapp, und jede weitere Kürzung macht es noch schwieriger für hilfsbedürftige Menschen, an der Gesellschaft teilzunehmen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Greis, Rapper


Faire Sozialhilfe - Rolf Zimmermann

Der Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe» bekämpft die Armut und nicht die Armen: Er kürzt nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Rolf Zimmermann, Historiker, Dr. phil.-hist.


Faire Sozialhilfe - Mohamed Hamdaoui

Libéral et social !

L’aide sociale doit avoir pour but d’apporter un soutien aux personnes, peu importent leur nationalité ou leur statut, qui traversent une période difficile de leur existence, en raison par exemple d’une perte d’emploi, de revenus trop faibles ou d’autres problèmes sociaux. En ce sens, il est clair que leur réinsertion est cœur de nos préoccupations. Mais au sein de la population, certaines personnes sont particulièrement vulnérables : les mineurs et les chômeurs de plus de 55 ans. Sous prétexte de rigueur financière, il est hors de question de précariser encore davantage ces deux catégories. Raison pour laquelle j’invite du fond du cœur les citoyennes et les citoyens du canton de Berne à rejeter la proposition de révision de loi sur l’aide sociale publique et de lui préférer le projet populaire «Pour une aide sociale efficace» issu des rangs du centre et de la gauche. Il est possible d’être libéral et d’avoir une fibre sociale solidement ancrée !

Mohamed Hamdaoui, conseiller de Violle et député (PDC), Bienne


Faire Sozialhilfe - Philippe Garbani

Je vote OUI au projet populaire !  M. Schnegg justifie sa loi de non-assistance par des chiffres, des calculs, des statistiques, des économies, des comparaisons de %, aveugle au fait que ce ne sont pas de chiffres qui sont en cause, mais des êtres humains de chair et de sang, de cœur et de ventre, des pères, des mères et des enfants qui n’ont pas cherché à être dans la misère et qu’on veut y enfoncer encore un peu plus avec des raisonnements du 19e siècle !

Philippe Garbani, ancien préfet


Ein Land ist nur so stark, wie sein Schwächstes Glied. So ist es an jedem Einzelnen von uns, seine Verantwortung wahr zu nehmen und für die Schwächeren einzustehen. Deshalb: NEIN zur Revision des Sozialhilfegesetzes und JA zum Volksvorschlag «Für eine wirksame Sozialhilfe».

Katja Niederhauser-Streiff, EVP Mitglied Parlament Köniz, Dipl. Pflegefachfrau


Faire Sozialhilfe - Corrado Pardini

Wenn Menschen ab 50 ihre Stelle verlieren, geraten sie schnell in eine existenzielle Krise - deshalb Ja zum Volksvorschlag Sozialhilfegesetz.

Corrado Pardini, Nationalrat SP, Präsident Gewerkschaftsbund Kanton Bern